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Heizung

Öl-Heizung

Prinzip Niedrigtemperatur


Alte Ölheizungen werden zum Schutz vor Korrosion mit sehr hohen Betriebstemperaturen  gefahren. Um dieser Energieverschwendung ein Ende zu setzen, wurden die Niedrigtemperatur-Anlagen entwickelt. Durch widerstandsfähige, speziell beschichtete Materialien ist es nun möglich, das Wasser nur noch genau bis zu der Temperatur aufzuheizen, die nötig ist, um die gewünschte Raumtemperatur zu erreichen. Da diese Einstellung von der Außentemperatur abhängig ist, wird die Anlage mit einem Außentemperaturfühler verbunden, sodass je nach Jahreszeit die Vorlauftemperatur der Heizung gesteuert wird.

Prinzip Brennwert


Bei einer modernen Brennwert-Anlage wird zusätzlich die entstehende Abgaswärme über einen Wärmetauscher zum Heizen genutzt. Das senkt die Abgastemperaturen und optimiert so die Nutzung des Brennstoffes auf einen Norm-Nutzungsgrad von bis zu 110%.

Vorteile

Die Öl-Heiztechnik gilt als sehr zuverlässig und sicher. Außerdem haben Sie durch die Einlagerung des Öles in Ihrem Tank eine gewisse Möglichkeit, die Kosten für Ihren Energieverbrauch im kleinen Rahmen zu regulieren. So können Sie z.B. Sammeleinkäufe mit Nachbarn tätigen oder auf saisonal bedingte Preisschwankungen des Ölpreises reagieren.

Nachteile


Die CO2-Emission liegt bei einer Öl-Heizung um etwa 25% höher als bei einer vergleichbaren Gasheizung.

Für die Lagerung des Öls benötigen Sie einen entsprechenden Tank. Dies fordert nicht nur mehr Platz, sondern auch höhere Anschaffungskosten. Der Tank muss in regelmäßigen Abständen durch den TÜV überprüft werden. Sollte es trotz ordnungsgemäßer Kontrolle zum Austritt von Öl kommen, so haftet der Besitzer in jedem Fall. Eine Gewässerschaden-Haftpflichtversicherung ist deshalb zu empfehlen.


 
 
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